Virtuelle Schulführungen

Hab ich euch schon meine Schule gezeigt?

Grad aufgrund der zur Zeit unmöglichen Live-Events, bei denen sich die Schulen im Werben um potentielle Schüler fein rausputzen und heißeste Formate auffahren (Schnupperschule, Probeunterricht, Tag der offenen Tür, …) lohnt es sich einen Blick auf einfach zu erstellende aber wirkungsvolle digitale Alternativen zu lenken.

Vier Ideen möchte ich kurz vorstellen:

Die digitale Schnupperschule, bei der mit Hilfe von Thinglink.com eine Übersicht erstellt wird, auf der potentielle Interessenten sich die Angebote der Schule ansehen und Neues erfahren können. Dabei wichtig beide Entscheidungsebenen, sprich Schüler:innen und deren Eltern, im Blick zu behalten!

Folgende Angebote finden sich darunter:

Öffentliche Videokonferenzen zu bestimmten Terminen, in denen Mitglieder der Schulleitung das Angebot der Schule vorstellten und den Eltern Rede und Antwort stehen.

Videos, die mit Blick auf Schüler (Schulführung durch Schülerinnen in deutsch und englisch, Interviews mit Schüler:innen, Infos der SV) wie auch die Eltern einen Einblick in das Schulleben mit und ohne Corona ermöglichen und ein Entdecken der Schule und ihrer Charakteristika ermöglichen.

Der Schulrundgang mittels holobuilder.com, bei dem sich die Schule anhand einer Fülle von 360°-Aufnahmen auf eigene Faust erkunden lässt (bitte die notwendigen Cookies akzeptieren!).

Schulrundgang wie auch die Videos entstanden zum überwiegenden als Projekte im Unterricht bzw. in AG’s!

Ach ja, weiterhin gibt es noch Aufnahmen bei Google-Streetview zu entdecken!

    #mololdigital auch 2021 regelmäßig digital!

    Aus dem klassischen analog oldenburgischen #molol (Mobiles Lernen in Oldenburg) wurde in diesem Jahr aus der coronabedingenten Not heraus die Online-Variante #mololdigital geboren. Nachdem in 2020 bereits 5 Termine mit je 1000 Teilnehmern stattfanden geht das Digitalangebot auch in 2021 weiter.

    https://mobile.schule

    Ich habe (mit einer Ausnahme) an allen bisherigen Terminen als Referent mit unterschiedlichen Angeboten mitwirken dürfen, wobei ich den Basic-Workshop „Das Tablet in Lehrerhand“ fast jedesmal angeboten habe und jedesmal ebenso überrascht war, teilweise bis zu 150 Teilnehmer in den Zoom-Konferenzen begrüßen zu dürfen. Dies zeigt mir, wie groß und ungebrochen das Interesse an Grundlagen im Bereich des Mobilen Lernens nach wie vor ist und wie akzeptiert das Format der Online-Fortbildung ist. Diese stellt in meinen Augen mitnichten eine Notlösung dar sondern wird sich hoffentlich auch nach der Pandemie als paralleles, ergänzendes Angebot etablieren.

    Mein Angebot am 2.12. lautet erneut:

    https://mobile.schule/wp-content/uploads/2020/11/mobile.schule-digital-02.12.-3.pdf

    Für 2021 plane ich weitere Angebote, in denen ich meine Ideen mit euch teilen möchte, u.a. zu vertiefenden Anwendungsideen im Bereich OneNote sowie zu den Möglichkeiten des Einsatzes von 360°-Aufnahmen im Unterricht!

    Online-Fortbildungen

    Nun ja, Corona … aber spannende Fortbildungen gibt es trotzdem in großer Zahl, virtuell und bequem von zu Hause aus!

    Der Klassiker aus Norddeutschland: #molol unter der Adresse mobile.schule findet ihr die nächsten Termine, aktuell:
    27.08.2020 mobile.schule digital
    07.09.2020 mobile.HOCHschule in Kooperation mit der Fernuni Hagen
    02.12.2020 mobile.schule digital

    Im Süden findet dieses Jahr am 22.10.20 virtuell statt: WES4.0

    Außerdem finden zahlreiche Barcamps online statt, zwar fehlt dabei ein wenig der persönliche Kontakt vor Ort, dafür erleichtert die virtuelle Durchführung die Teilnahme aber ganz erheblich, wenn Anreise und Hotel entfallen und man kann problemlos auch nur an einer einzigen Session teilnehmen, für die allein man sich sonst bestimmt nicht auf den Weg gemacht hätte !

    Ausprobieren, z.B.:
    Das Barcamp der Deutschen Schulakademie am 26.09.2020
    oder das „educamp meets OERcamp“ am 09.10.2020

    Weitere Hinweise auf spannende Fortbildungen findest Du im #twitterlehrerzimmer

    Einstiege ins Thema „Lernen und Lehren in der Digitalität“

    Nicht nur mit Blick auf die beginnenden Sommerferien möchte ich die Empfehlungen bündeln:

    (Hinweise: Der Buchtitel ist teilweise verlinkt mit einem Verlag oder Versand, diesen link habe ich eingefügt um weitere Informationen zum Buch zur Verfügung zu stellen – bitte unterstützt den lokalen Buchhandel!!!
    Der jeweils mit @ beginnende link (z.B. @franz_albers) führt zu Twitter, wo die Autoren unter dem jeweiligen Namen tweeten!)

    Am häufigsten empfohlen wurde mit „Mehr als 0 und 1“ der „Klassiker“ von Beat Döbeli Honegger (@beatdoebeli)

    Das Internet ausgedruckt haben die Herren Krommer (@mediendidaktik), Lindner (@martinlindner), Mihajlović (@DejanFreiburg), Muuß-Merholz (@joeranDE) und Wampfler (@phwampfler) im Routenplaner #digitaleBildung

    Entwicklungen und Formen der „Kultur der Digitalität“ beschreibt Felix Stalder (@stalfel) in seinem Buch. Einen kurzen Artikel dazu findet man Heft Synergie #05 ab S. 8!

    Vom Netzlehrer Bob Blume (@blume_bob) stammt das „Abc der wissensdurstigen Mediennutzer“

    Eher einen Fokus auf hybriden Unterricht zur Corona-Zeit legt das Projekt „Hybrid-Unterricht 101“ von Tim Kantereit (@Herr_Ka_Punkt)

    Jan Vedder bloggt (@vedducation) eine Übersicht mit weiterführender Literatur und Artikeln zum Thema Schulentwicklung, die ich ebenso weiterempfehlen möchte!

    Grad noch einen empfehlenswerten Artikel von Dejan Mihajlović (@DejanFreiburg) zum Thema „Referate in einer Kultur der Digitalität“ gelesen!

    Was gehört noch hier rein?

    UFaPS – Upcycled Family Power Station

    Mein Sohn Johann (14) hat ein alltagstaugliches Ladegerät entwickelt, das er in diesem Gastbeitrag vorstellen möchte. Er hat damit beim regionalen „Jugend forscht“- Wettbewerb „Schüler experimentieren“ Platz 1 in der Sparte Technik errungen.
    Leider fiel der nachfolgende niedersächsische Landesentscheid im Rahmen von #COVID19 ersatzlos aus.


    UFaPS ist ein familienfreundliches Ladegerät, an dem bis zu 12 mobile Endgeräte gleichzeitig laden können, welches zum größten Teil aus wiederverwendeten Komponenten alter Computer besteht.

    Ich bin in einem Gespräch mit meinem Vater auf die Idee zu diesem Projekt gekommen. In der Familie besteht mit inzwischen 4 iPads und 4 iPhones, hinzu kommen noch ein MacBook und bald noch weitere Geräte der jüngeren Geschwister, Bedarf an einer zentralen Ladestation für bis zu 12 Geräte, mit der diese über Nacht geladen werden können sollen.

    Außerdem hatte ich ein paar Wochen zuvor ein paar stark veraltete Computer von der Schule erhalten, wobei die Komponenten alle noch funktionierten und ich überlegte, was sich damit Sinnvolles anstellen lässt.

    Da ich zuvor viel mit Ladegeräten, unterschiedlichsten Akkus, etc. rumexperimentiert habe, habe ich überlegt aus dem Trafo eines dieser Computer ein leistungsstarkes Ladegerät zu bauen, an welchem alle Geräte der ganzen Familie gleichzeitig laden können.

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