DKMS macht Schule

Überraschend wurden wir für unser Engagement mit dem DKMS-Schulsiegel geehrt, welches ich zusammen mit Hermann Breer und unserer ehemaligen Schülerin Laura Grönniger

Anfang September 2021 in Hannover entgegennehmen durfte.

Der letzte offizielle Schultag im Jg. 13 ist gekennzeichnet durch diverse Aktionen zur Anmeldung zu den Prüfungen, letzten Stunden bei den Tutor*innen sowie einer Vollversammlung mit Hinweisen zum Abitur. Selbst bei G8 sind die SuS zu diesem Zeitpunkt im Regelfall bereits älter als 17, was Voraussetzung für eine Typisierung ist.

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360° im Unterricht – mit Holobuilder

Meine Lieblings-360°- Anwendung vergibt kostenlose Jahreslizenzen an Lehrer! Sie bieten inzwischen die Arbeit ausschließlich auf EU-Servern an! Beantragt einen kostenlosen Zugang, schreibt anschließend dem Support, dass ihr Lehrer seid und bittet um einen längerfristigen Zugang, die schicken einem dann ein Google-Docs-Formular, habt ihr das ausgefüllt meldet ihr euch wieder beim Support und Sie schalten euch für ein Jahr frei!

Ich finde die Anwendung grandios, einen Schulrundgang hab ich mit meiner AG erstellt – SuS mit eigener E-Mail-Adresse lassen sich unkompliziert als „Projekteditoren“ mit Berechtigungen versehen, so dass sie in eigenen Bereiche die Aufnahmen bearbeiten können. Aktuell plane ich ein Projekt zur Präsentation des mittelalterlichen Meppens (bislang immer mit Thinglink umgesetzt) – wenn das fertig ist werde ich ausführlicher berichten!

„Die Welle“, ein Klassiker – aktueller denn je?!?

„Die Welle“, das ist die Geschichte hinter jenem Unterrichtsexperiment, das der junge und experimentierfreudige Lehrer Ron Jones im April 1967 in einer „World-History-Class“ an der Cubberly-High-School in PaloAlto in Californien durchführte.

Seit er darüber 1976 in einem Aufsatz berichtete wurde es zur Grundlage zweier Spielfilme 1981 und 2008, eines Buches zum Film von 1981, zudem entstanden zahlreiche Dokumentationen wie beispielsweise 2011 „Lesson Plan“ und 2019 „The Invisible Line“, lose aufgegriffen wurde die Idee zuletzt 2019 zur Grundlage einer Serie.

Vielfach wurde „Die Welle“ in Schulen thematisiert, Schüler:innen setzten sich mit dem Buch und den Filmen auseinander und diskutierten, ob sie selbst jemals so dumm hätten sein können, den plumpen Mechanismen totalitärer Systeme zu verfallen.

Eben jener Grundgedanke, den Ron Jones bereits 1967 seinen Schüler:innen sehr eindrucksvoll vermittelte – mit welchen perfiden Methoden es schnell und einfach gelingen kann, Menschen derart zu manipulieren, dass Sie ihre Individualität aufgeben um zu Spitzeln und „guten Nazis“ zu werden ist es, den unsere Kinder und Schüler:innen zu Lehren wir heute mit Blick auf die erstarkenden Parteien und Gruppierungen am rechten Rand der Gesellschaft, mehr denn je verpflichtet sind.

Aus dem Blickwinkel heraus, wie Einflüsse von Befehlsgehorsam und Gruppenzwang auf das Verhalten des Einzelnen in Gruppen wirken, nähere ich mich im Fach Pädagogik alljährlich mit Schüler:innen im Jahrgang 11 dem Phänomen „Die Welle“. Dabei stieß ich bereits 2015 auf die Internetseite von Mark „TheWaveGuy“ Hancock aus Seattle, der damals grad in den Planungen für eine Rundreise durch Europa stand, auf der er an zahlreichen Stationen über seine Erfahrungen als Schüler der „World-History-Class“ von Ron Jones berichten wollte. Der Aufforderung auf seiner Seite ihn bei Interesse einzuladen folgte sein erster Besuch am Gymnasium Marianum in Meppen im Juli 2015.

Im zweiten Corona-Frühjahr 2021 lud ich Mark wieder ein, diesmal aber der Pandemie geschuldet im Rahmen des Distanzunterrichtes in eine gemeinsame Videokonferenz mit insgesamt über 60 Schüler:innen und zahlreichen Kolleg:innen, die wir wegen des Zeitunterschiedes zur US-Westküste in den Abendstunden durchführten.

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Virtuelle Schulführungen

Hab ich euch schon meine Schule gezeigt?

Grad aufgrund der zur Zeit unmöglichen Live-Events, bei denen sich die Schulen im Werben um potentielle Schüler fein rausputzen und heißeste Formate auffahren (Schnupperschule, Probeunterricht, Tag der offenen Tür, …) lohnt es sich einen Blick auf einfach zu erstellende aber wirkungsvolle digitale Alternativen zu lenken.

Vier Ideen möchte ich kurz vorstellen:

Die digitale Schnupperschule, bei der mit Hilfe von Thinglink.com eine Übersicht erstellt wird, auf der potentielle Interessenten sich die Angebote der Schule ansehen und Neues erfahren können. Dabei wichtig beide Entscheidungsebenen, sprich Schüler:innen und deren Eltern, im Blick zu behalten!

Folgende Angebote finden sich darunter:

Öffentliche Videokonferenzen zu bestimmten Terminen, in denen Mitglieder der Schulleitung das Angebot der Schule vorstellten und den Eltern Rede und Antwort stehen.

Videos, die mit Blick auf Schüler (Schulführung durch Schülerinnen in deutsch und englisch, Interviews mit Schüler:innen, Infos der SV) wie auch die Eltern einen Einblick in das Schulleben mit und ohne Corona ermöglichen und ein Entdecken der Schule und ihrer Charakteristika ermöglichen.

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