Kleiner Pro-Tipp: Laserpointer-Ersatz für die Arbeit mit OneNote & Co am iPad im Unterricht

OneNote gehört zu den Apps, die zunehmend für das kollaborative Arbeiten im Unterricht zum Einsatz kommen. Neben dem Führen einer digitalen Mappe bietet sich die App in vielen Szenarien auch als Ersatz für die klassische Tafel an, lassen sich doch Aufgaben per Beamer projiziert wunderbar von jedem SuS aufrufen und vergleichen.

Nervig dabei – will man auf bestimmte Aspekte hinweisen ist Kreativität gefragt, denn der Einsatz als SmartBoard-ErsatzSoftware ist keine Stärke, typische „Präsentation-Skills“ wie ein Präsentationsmodus (bei dem beispielsweise Werkzeuge oder auch die zweite Hälfte eines geteilten Bildschirms nicht übertragen werden) oder eben einen virtuellen Laserpointer sucht man bei OneNote (und anderen Apps) vergebens.

Abhilfe durch Krücken lässt sich auf unterschiedliche Weise schaffen:

A) Ich verwende seit dem letzten iOS-Update unfassbar gerne die „Universelle Steuerung“ was bedeutet, dass ich Maus und Tastatur meines MacBook – sofern beide Geräte sich im selben WLAN befinden – auch auf meinem iPad nutzen kann. Damit erhalte ich auf dem Display des iPad einen „Cursor“ in Form eines bunten Kreises …

selber Effekt lässt sich auch mit einer Bluetooth-Maus oder einem per Bluetooth an das iPad angebundenen Trackpad erreichen, der einen wunderbaren Pointer-Ersatz ergibt.

B) Fällt diese Variante per Bluetooth-Zusatzgerät weg gibt es noch den „Assistive Touch“. Diesen aktiviere ich in den Einstellungen unter Bedienungshilfen –> Tippen –> Assistive Touch! Es erscheint ein virtueller Homebutton, der sich mit dem Finger auf dem Display hin und herschieben lässt. Benötigt man ihn nicht flutscht er immer an den Bildschirmrand und verdunkelt sich nach einem kurzen Moment, bis er wieder per Finger aktiviert wird. Eigentlich soll dieser mit unterschiedlichen Aktionen belegt eine Bedienungshilfe darstellen, legt man aber in den Einstellungen alle Aktionen für den Button lahm, kann er ein brauchbares Laserpointer-Surrogat darstellen!

mobile.schule – TAGUNG, 26-27. September 2022 in Hannover #molol

Bald ist es endlich wieder soweit – eine #molol zum Anfassen!

Nachdem die letzte geplante mobile.schule 2020 knapp vor Start rasant steigenden Inzidenzen (sie raste damals auf die 50 zu!) und dem bevorstehenden ersten Lockdown zum Opfer fiel, hat Andreas daraus als super Alternative die mobile.schule DIGITAL entwickelt, die seitdem x mal als großer online-Event stattfand (das nächste mal übrigens am 14.9., 19.10., 07.12.).

Nun ist auch nach die mobile.schule – TAGUNG wieder am Start, Oldenburg entwachsen und nach Hannover umgezogen.

Ich freue mich wie Bolle drauf endlich wieder liebgewonnene KollegInnen aus dem #twitterlehrerzimmer und somit aus dem ganzen DACh-Land in echt wieder bzw. endlich mal in RL zu treffen.

Ich habe mir bereits eine ambitionierte Liste mit Workshops und Vorträgen zusammengestellt, die ich besuchen möchte, außerdem darf ich selbst zwei Workshops geben zur Unterrichtsorganisation mit dem iPad sowie zum unterrichtlichen Einsatz von ExplainEverything 😉

Es wird ein Fest! CU!



DKMS macht Schule

Überraschend wurden wir für unser Engagement mit dem DKMS-Schulsiegel geehrt, welches ich zusammen mit Hermann Breer und unserer ehemaligen Schülerin Laura Grönniger

Anfang September 2021 in Hannover entgegennehmen durfte.

Der letzte offizielle Schultag im Jg. 13 ist gekennzeichnet durch diverse Aktionen zur Anmeldung zu den Prüfungen, letzten Stunden bei den Tutor*innen sowie einer Vollversammlung mit Hinweisen zum Abitur. Selbst bei G8 sind die SuS zu diesem Zeitpunkt im Regelfall bereits älter als 17, was Voraussetzung für eine Typisierung ist.

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Spurensuche 2021 – diesmal mit Holobuilder

Über die Spurensuche, ein Projekt im Erdkundeunterricht in Klasse 8, in dem wir uns auf die Suche machen nach Spuren früherer stadtgeschichtlicher Epochen, habe ich bereits ausführlich berichtet.

In diesem Jahr habe ich die Spurensuche erstmalig mit Holobuilder, statt mit Thinglink umgesetzt – meine Schüler*innen und ich waren begeistert, wie unkompliziert sich mit den 360°-Aufnahmen in Holobuilder arbeiten liess.

Da coronabedingt keine Exkursionen zugelassen waren mussten wir in diesem Jahr leider auf gemeinsame Unterrichtsgänge in die Innenstadt verzichten, stattdessen habe ich alle interessanten Orte mit der 360°-Kamera besucht und die Aufnahmen in ein neues Projekt bei Holobuilder eingefügt und auf einer Karte der Stadt verortet.

Die Schüler*innen haben sich dann gemeinsam mit ihren Sitznachbarn (eine freie Gruppenwahl war zu dem Zeitpunkt ebenfalls nicht erlaubt) einen Ort aus einer Liste möglicher interessanter Punkte ausgewählt und dazu zunächst im Netz recherchiert, ein Werk zur Stadtgeschichte konnte ich digital zur Verfügung stellen und bei einigen Themen habe ich gezielt Literatur beigesteuert, da die sonst übliche gemeinsame Recherche in Schul- und Stadtbibliothek …

Das tat dem Projekt aber ehrlicherweise kaum Abbruch, viele Gruppen waren schwer motiviert und zogen auf eigene Faust zu den gewählten Orten in der Stadt um nach Spuren zu Ausschau zu halten und individuelle, zum Teil sehr sehenswerte Dokumentationen zu erstellen.

Während in vielen Fällen das Video als Dokumentationstool eingesetzt wurde (Marktplatz), nutzen die Schülergruppen an andere Orten auch spontan die vielfältigen Optionen, die Holobuilder an Bord hat (Propsteikirche oder Wallanlage).

Bei den verlinkten Dokumentationen habe ich bei Holobuilder, um das Projekt hier im Blog einer größeren Öffentlichkeit präsentieren zu können, vergangene Woche aus Gründen des Datenschutzes ein paar Arbeiten entfernen müssen, dafür aber auch Highlights vergangener Spurensuchen verlinkt – nicht alle entstanden also in diesem Jahr und unter Pandemiebedingungen!

Hier die ausführliche Beschreibung des Projekts Spurensuche!